Bleib locker, Mama!                              

Als Mutter locker bleiben

5 Tipps für mehr Gelassenheit im Mama-Alltag    

Kinder sind ein großes Glück. Mit Kindern ist das Leben bunt und schön. Doch es gibt auch noch die andere Seite. Ein Kind bringt uns immer an unsere emotionalen Grenzen. Tiefe Liebe, größte Sorge, eine niemals endende Verantwortung! Dies ist auch der Grund für die zunehmende Zahl an Erschöpfungsdiagnosen bei Müttern. Wir empfinden großen Druck und Stress im täglichen Familientrubel und verlieren dabei unsere Gelassenheit und Intuition.

Gelassenheit ist tatsächlich das, was sich die meisten Mamas zurückwünschen. Wir möchten gerne in herausfordernden Situationen ruhiger bleiben können, nicht direkt negativ reagieren oder laut werden. Doch egal wie oft wir es uns vornehmen, in der Situation klappt es dann doch wieder nicht.

Meine 5 Tipps für mehr Gelassenheit im Alltag

  1. Verabschiede den Wunsch nach Perfektion.
    Lass die Dinge los, die du nicht kontrollieren kannst: deinen Wunsch, dass alles perfekt läuft, dass deine Kinder und dein Partner sich auf eine bestimmte Weise verhalten setzt dich unter Druck und führt im schlimmsten Fall zu Enttäuschung und Frust.
  2. Halte inne und überlege dir, wo du stehst und wo du hinwillst.
    Solche Gedanken helfen dir sofort, dich besser zu fühlen, weil du merkst, dass du dein
    Leben trotz aller Umstände immer noch selber bestimmen kannst. Du entscheidest, wo
    du hinwillst.
  3. Hör‘ auf, alles für „jeden“ zu machen
    „Mama-sein“ ist ein Fulltime-Job. Du brauchst ein Team, um „alles“ zu schaffen. Das ist keine Schwäche, sondern vernünftig und schlau.
    Überlege, was du leisten kannst und was nicht und schütze dich vor Energie-Räubern.
  4. Sei nett zu dir.
    Nur wenn es dir als Mama gut geht, kannst du voll für deine Kinder da sein. Nur wenn du Kraft, Energie und Freude hast, nur dann kannst du deine eigene Energie und Freude an deine Kinder weitergeben und auf Herausforderungen mit kühlem Kopf reagieren.
  5. Wenn du es eilig hast, gehe langsam!
    Stopp Multitasking! Wenn das Gehirn permanent zwischen zwei oder mehreren Tätigkeiten hin- und herspringen muss, dann erschöpft es wesentlich schneller und braucht länger. Es ist der meist unterschätzte Stressfaktor. Und wenn wir gestresst sind, sind wir leicht reizbar. Du kannst nur an einem Ort sein, einem Kind zuhören, eine Sache richtig konzentriert erledigen.